Page 42 - Demo
P. 42
42SAP BUSINESS TECHNOLOGY PLATFORM MARKUSFISCHERSAP spricht oft vom %u201eintelligenten%u201c Unternehmen. Mit der Business Technology Platform (BTP) wird dieser Wunsch jetzt Wirklichkeit. Wer Innovationen in seine SAP- und IT-Landschaft integrieren m%u00f6chte, kommt an dieser L%u00f6sung nicht vorbei, sagt GAMBIT-Entwickler Markus Fischer. In Ihrem Unternehmen steht die SAP-S/4HANATransformation noch auf der Agenda? Genau so geht es nach aktuellen Studien noch 60 Prozent der weltweiten Unternehmen. Diese m%u00fcssen zun%u00e4chst erst einmal grunds%u00e4tzliche Themen kl%u00e4ren %u2013 etwa, in welche SAP S/4HANA Cloud %u00fcberhaupt migriert werden soll oder inwieweit eine Architektur im Standard genutzt werden kann. Dar%u00fcber hinaus aber kommen schnell weitere Fragen auf, zum Beispiel wie der Custom Code aus dem Altsystem %u00fcbernommen werden soll oder wie neueste Technologien wie generative K%u00fcnstliche Intelligenz geschickt in die IT-Landschaft integriert werden k%u00f6nnen. Hinzu kommen oft auch weitreichendere Themengebiete, die die gesamte IT-Landschaft des Unternehmens beeinflussen %u2013 wie etwa der Aufbau eines eigenen Datawarehouses f%u00fcr das Reporting. Passende Antworten auf diese Fragen liefert heute die SAP Business Technology Platform (BTP), eine Integrations- und Innovationsplattform, die f%u00fcr alle Anwendungen der SAP in der Cloud optimiert ist. Eine Transformation nach SAP S/4HANA oder Anpassungen der Architektur ohne Nutzung der Business Technology Platform? Wer auf Innovation setzt, muss sich in jedem Fall mit dieser L%u00f6sung befassen %u2013 und zwar am besten bereits vor dem SAP-S/4HANA-Projekt. Aufbau der SAP BTPGrunds%u00e4tzlich kann die SAP BTP in f%u00fcnf Themenbereiche aufgeteilt werden. Die Bereiche wiederrum sind unterteilt in einzelne Services. Unternehmen sollten jede der f%u00fcnf %u201eS%u00e4ulen%u201c f%u00fcr sich bewerten, und zwar je nachdem, welche Anwendungsf%u00e4lle im Unternehmen existieren und ob sich die Kosten f%u00fcr einen bestimmten Service eventuell %u00fcber mehrere Anwendungsf%u00e4lle decken lassen. Die Middleware SAP Integration Suite ist daf%u00fcr ein gutes Beispiel: Umso gr%u00f6%u00dfer der Anteil der SAP-Schnittstellen von allen IT-Schnittstellen im Unternehmen ist, desto mehr lohnt sich die L%u00f6sung. Abgerechnet wird hier f%u00fcr ein Standardpaket, welches aus einem Kontigent an API-Calls besteht. Wird das Limit des Kontigents %u00fcberschritten, wird je API-Call zus%u00e4tzlich abgerechnet.Die Services sollten allerdings nicht nur einzeln betrachtet werden und k%u00f6nnen nat%u00fcrlich auch sinnvoll miteinander verbunden und erg%u00e4nzt werden. Als Integrationsplattform bildet die BTP somit die Br%u00fccke zwischen den SAP-Cloud-Produkten, Partner-L%u00f6sungen und den ERP-Systemen.Im Folgenden werden diese S%u00e4ulen genauer beleuchtet.Datenstrategie weitreichend betrachtenUm eine sinnvolle Datenstrategie festzulegen, sollten Unternehmen die verschiedenen Optionen kennen, um Daten in SAP S/4HANA zu reporten. Hierbei k%u00f6nnen sich Unternehmen sich zwischen zwei Varianten entscheiden: Entweder %u00fcber im Kern eingebaute Analytics-Werkzeuge wie zum Beispiel %u201eanalytische Abfragen%u201c oder extern %u00fcber die SAP Analytics Cloud. Zudem ist es von der Datenarchitektur her auch wichtig, wo die Daten modelliert werden sollen %u2013 im Kern %u00fcber CDS Views oder %u00fcber ein Datawarehouse in der Cloud wie SAP Datasphere. Wichtig hierbei ist zu beachten, welche Daten miteinander verkn%u00fcpfen werden sollen. Will man %u201enur%u201c SAP-S/4HANA-Daten reporten oder m%u00f6chte man %u00fcber viele Plattformen hinweg Daten konsolidieren und harmonisieren? Hier m%u00fcssen Unternehmen aus ihrer eigenen Datenmenge und -vielfalt heraus entscheiden, ob und wie sie die Daten sinnvoll miteinander verbinden.